25. Todestag von Franz Schnyder

Heute, am 8. Februar, jährt sich der Todestag von Franz Schnyder zum 25. Mal. Schnyder war einer der erfolgreichsten Regisseure in der Geschichte des Schweizer Films. In seinen frühen Jahren besuchte er die Schauspielschule von Ilka Grüning in Berlin, wo er 1932 über Stefan Schnabel zur Hauptrolle in DAS KALTE HERZ kam.

Weitere Texte über Franz Schnyder und Das Kalte Herz erscheinen 2018 im Filmblatt (herausgegeben von Cinegraph Babelsberg) sowie im Burgdorfer Jahrbuch 2019.

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Das Kalte Herz am Zürcher Filmtalk

Vergangenen Donnerstag, 11. Januar fand im Kino Xenix der Zürcher Filmtalk zum Thema „Vergessene Schweizer Filme“ statt.

Obwohl Das Kalte Herz ja eigentlich ein Deutsches Projekt war und erst durch die Fertigstellung auch zu einem Schweizer Film wurde, durfte Projektleiter Raff Fluri gemeinsam mit der leitenden Restaurateurin Brigitte Paulowitz (Kinemathek Lichtspiel, Bern) an der Diskussion vor einem hochkarätigen Publikum teilnehmen. Humorvoll durch den Abend moderiert hat die Filmwissenschaftlerin Marcy Goldberg.

„Making of“-Dreh in München

Am 21. September reisten die Crowdfunderin Hanne Junghans und Projektleiter Raff Fluri nach München, um mit Markus Altenberger Aufnahmen für das Making of zu drehen. Der Jahreszeit entsprechend kamen sie auch dem Rummel des Oktoberfestes nicht ganz aus dem Weg…;)

 

Das Making of wird zusammen mit weiteren Bonusmaterialien auf der BluRay zu sehen sein, die – wenn alles klappt – Anfangs Dezember erscheinen sollte.

Cinema London Finalist

„Das Kalte Herz“ hat es bei der Selektion für das erste Cinema London Film Festival ins Finale geschafft. Dies ist zwar eine tolle Auszeichnung, aber leider wird der Film dann nur gezeigt, wenn ein anderer Film (zB. aus technischen oder organisatorischen Gründen) ausfallen würde. Schade – aber hoffen wir das Beste!

Finalist

Denn: Ein Teil des Films wurde auch in London gedreht. Die Hauptfigur Peter Munk verirrt sich auf seiner Odysse auch in diese Stadt. Die Aufnahmen hierzu hat Karl Ulrich Schnabel während seinem London-Aufenthalt 1931/32 gemacht.

Das Kalte Herz: London

London: Screenshot aus dem Film „Das Kalte Herz“ von Karl Ulrich Schnabel.

Zu Besuch am Comersee…

Ende Juni 2017 hatte Raff Fluri die Gelegenheit, Ann und François Mottier-Schnabel am Comersee zu besuchen. Gemeinsam mit Britta Matterne von der Schnabel Music Foundation LLC. reisten sie zum, um und über den See und entdeckten dabei Originalschauplätze aus dem „Kalten Herzen“.

In seiner Weltreise fährt Peter Munk auf einem Schiff an einem italienischen Dorf vorbei... Es handelt sich dabei um Argegno. Die beiden Gebäude links im Bild sind noch ziemlich im Originalzustand belassen. Fotos: Raff Fluri

In seiner Weltreise fährt Peter Munk auf einem Schiff an einem italienischen Dorf vorbei. Es handelt sich dabei um Argegno. Die beiden Gebäude links im Bild sind noch ziemlich im Originalzustand belassen. Fotos: Raff Fluri

Viele Schweizer Zuschauer hatten das Gefühl, im Film den Niesen gesehen zu haben. Sie müssen wir leider enttäuschen: Auch dieser Berg ist am Comersee zu finden.

Foto: Raff Fluri

Bei Aufräumarbeiten im Keller fanden Ann Mottier-Schnabel und Britta Matterne Originalgegenstände, die Karl Ulrich Schnabel beim Dreh von „Das Kalte Herz“ verwendete. Nebst Scheinwerfern kamen auch Schachteln und Spulen zum Vorschein, in denen das belichtete Filmmaterial zur Entwicklung geschickt wurde.

Original Drehmaterial, das Karl Ulrich Schnabel für den Dreh von "Das Kalte Herz" verwendete. Fotografiert von Raff Fluri im Wohnzimmer, wo K. U. Schnabel arbeitete und musizierte.

Original Drehmaterial, das Karl Ulrich Schnabel für den Dreh von „Das Kalte Herz“ verwendete. Fotografiert von Raff Fluri im Wohnzimmer, wo K. U. Schnabel arbeitete und musizierte.

Auf einer kleinen Spule ist ein kurzer Filmschnipsel aufgerollt, der auf den ersten Blick Landschaftsaufnahmen vom Comersee zeigt. Doch erst eine Digitalisierung wird uns Aufschluss darüber geben, was genau auf den Filmbildern zu sehen ist. Vielleicht sogar Bonus-Material für die BluRay? 😉

Die Gläser sind da!

Das Glasmännlein hat fleissig gewerkelt und endlich ist es soweit: Die „Kalten Herz“-Biergläser sind da!

(c) Raff Fluri / daskalteherz.com

Auf vier Filmstreifen wird mit Bildern und Tafeln aus dem Film die Geschichte von «Das Kalte Herz» erzählt. Das ideale Glas also, um einsam an der Bar ein Bier zu trinken und in die Lektüre des aufgedruckten Fotoromans zu versinken. Die 0.4l-Willybecher eignen sich natürlich auch sehr gut für andere Getränke.

Das Kalte Herz Bierglas (c) Raff Fluri / Ann Mottier-Schnabel

Alle Unterstützer, die als Belohnung ein solches Bierglas zu Gute haben, sollten in der Zwischenzeit ihr Exemplar erhalten haben. Falls dem nicht so ist, bitte mit Raff Fluri Kontakt aufnehmen. Prosit!

An der Museumsnacht und am Nachtmarkt zu Gast

DAS KALTE HERZ war am 17. März an der Museumsnacht in Bern zu Gast. Ab 18h erzählte der Projektinitiant Raff Fluri zu drei verschiedenen Themen über das Kalte Herz: Vom Fund des Films über die Dreharbeiten damals bis zur Fertigstellung und den ersten Aufführungen 2016.

Ein grosses Merci an die Burgerbibliothek Bern für die Einladung!

Am Freitag, 31. März war das Kalte Herz auch am Nachtmarkt in Burgdorf vertreten. Auch wenn die Biergläser noch nicht eingetroffen sind, so war es doch ein toller Abend, den wir gemeinsam mit den Burgdorfer Kinos verbringen durften.